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Datenrettung und Datenwiederherstellung

Datenrettung und Datenwiederherstellung nehmen zunehmend einen größeren Teil meiner Arbeit ein.
Diese Woche hatte ich gleich vier Fälle der Datenrettung.
Am interessantesten war eine defekte USB-Festplatte mit einem Apple HFS+ Dateisystem. Somit eine Ausgangssituation bei der die meisten Dienstleister schon bei einer noch heilen Festplatte scheitern.

Ich schloß die sterbende Festplatte an einem meiner – speziell zur Datenrettung konfigurierten – Werkstatt-PCs an – und konnte die meisten der defekten Sektoren und Daten in knapp 26 Stunden auslesen.
In einem zweiten Schritt wurden die Daten repariert und auf eine neue USB-Festplatte kopiert. Das dauerte noch einmal 10 Stunden.

Hier hatte der Kunde alles richtig gemacht in dem er, als er bemerkte, dass er an seinem MacBook keinen Zugriff mehr auf die Festplatte bekam, die Platte zu mir brachte.

Ich erlebe in der Praxis immer wieder, dass versucht wird, meist zusammen mit Bekannten oder Nachbarn, an den Datenträgern rumzubasteln.
Bitte nicht!
Wenn Daten gelöscht wurden oder Datenträger sich abnormal verhalten, ist der Zeitfaktor entscheidend.
Sterbende Festplatten zerlegen sich mit jeder Minute, die sie laufen, immer mehr. Gelöschte Daten werden vom Betriebssystem gnadenlos überschrieben. Selbst dann, wenn sie nicht aktiv am Gerät arbeiten.

Deshalb: Haben Sie Daten gelöscht, dann sofort den Datenträger vom PC trennen. Haben Sie Daten von der internen Festplatte gelöscht, dann noch nicht einmal den PC runter fahren, sondern direkt durch Stecker ziehen vom Netz trennen.

Macht Ihr Datenträger komische Geräusche, liefert Schreib- oder Lesefehler: Auch hier ist die Zeit entscheidend.
Trennen Sie den Datenträger umgehend vom Gerät.
Nur so ist sichergestellt, dass ich das Maximum an Daten retten kann.

Und dennoch:
Nach einer erfolgreichen Wiederherstellung bleibt oft ein bitterer Beigeschmack zurück.
Oft fehlt dann doch ein wichtiger Ordner oder zehntausende Fotos sind durcheinander und müssen neu sortiert werden.
Die beste Möglichkeit ist immer noch, es erst gar nicht so weit kommen zu lassen.
Eine durchdachte Ablage und automatische Sicherung Ihrer Daten verhindern effektiv solche Dramen.
Sprechen Sie mich einfach an, ich berate sie dahingehend und richte Ihnen die Speicherung und Sicherung ein.

Auslesen einer defekten Festplatte.

Warnung vor dem Cryptotrojaner.

Der Windowsschädling Emotet ist wieder da.
Einmal auf Ihrem System aktiviert, verbreitet er sich im Netzwerk und verschlüsselt alle Dateien die er findet.
Seinen Sie also besonders Misstrauisch wenn Sie Officedokumente von vermeintlichen Bekannten oder Kollegen bekommen.

  • Aktivieren Sie NIEMALS die Makrofunktion im MS-Office. Seien Sie besonders Wachsam wenn ein Dokument diese Funktion fordert.
  • Verwenden Sie wenn möglich immer Openoffice.
  • Haben Sie eine aktive Datensicherung?
  • Virenscanner aktuell?
  • Fragen Sie mich im Zweifelsfall.

Seltsame Erpressermails

Seit einigen Tagen werden meine Kunden vermehrt durch seltsame Erpressermails verunsichert.
In schlechtem Englisch/Deutsch wird einem detailreich und großspurig erklärt, man wäre durch den Verfasser der Mail gehackt und bei illegalen Aktivitäten gefilmt und beobachtet worden.
Damit man nicht vor Ehepartner, Bekannten, Arbeitgeber, Wemauchimmer blosgestellt wird, solle man (Natürlich mal wieder) Bitcoins zahlen.

Das machen Sie natürlich nicht. Alles nur heiße Luft in der Mail. Löschen Sie die Mail bitte und verschwenden keinen weiteren Gedanken daran.

Die eigene Privatsphäre zurückholen.


Erst lächelte man darüber, mittlerweile nervt es.
Produkte, einmal gegoogelt, verfolgen einen anschließend über Monate als Werbung.
Auf kaum ein Thema wurde ich von Kunden im letzten Jahr häufiger angesprochen:

  • Wie kann ich das verhindern?
  • Wie kann man überhaupt ohne Spuren im Internet surfen?
  • Was ist der Unterschied zwischen „Inkognito“ und „Anonym“ surfen?

Hierüber werde ich Sie in den nächsten Beiträgen aufklären und Ihnen einige Hilfestellungen und Anleitungen geben.

Abschaltung des analogen Kabelfernsehen

Keine Vertragsänderung nötig.

Ende diesen Monats wird das analoge Kabelfernsehen abgeschaltet. Die Ankündigung sorgte – besonders bei älternen Kunden – für Verwirrung.

Was ist zu tun?
Viele moderne Fernseher bieten schon die Möglichkeit des digitalen Fernsehempfangs. Dort muß eventuell nur die Verkabelung umgesteckt werden.
Aber auch ältere Fernsehgeräte können kostengünstig durch ein Zusatzgerät (Receiver) digitaltauglich gemacht werden.

Auch wenn Ihnen die Berater am Telefon zu einem teureren Vertrag raten:
Ein neuer Vertrag mit dem Kabelanbieter ist durch die Analogabschaltung nicht notwendig.

Ich berate Sie und helfe Ihnen gerne.

Gerwien / Tel. 05181 5940